In den 1960er Jahren war Jimmy Carter zwei Perioden als Senator in Georgia tätig. Trotz seiner Haltung gegen die Rassendiskriminierung wurde er 1970 zum Gouverneur von Georgia gewählt und übte dieses Amt von 1971 bis 1975 aus.

Nach seinem Sieg bei den Wahlen begann er 1977 seine Präsidentschaft mit Reformen in der Zuständigkeit diverser Ministerien. Außenpolitisch war er erfolgreich in der Vermittlung zwischen Ägypten und Israel, die 1978 zum Abkommen von Camp David und im Jahr darauf zum Friedensschluss beider Länder führten. Ebenso geht der Abschluss des SALT II Vertrags mit der UdSSR auf seine Arbeit zurück, sowie die Abgabe der Kontrolle des Panama-Kanals an Panama.

Nach seiner Wahlniederlage gründete er das Carter Center für Menschenrechte und war seither, meist als Privatmann, als Vermittler in verschiedenen Konflikten unterwegs. Für seine Bemühungen um Frieden und die Einhaltung der Menschenrechte erhielt Jimmy Carter 2002 den Friedensnobelpreis.

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