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Mit unserem
Haustausch-Bericht möchten wir allen Neumitgliedern Mut
machen, die noch ein wenig unsicher oder verzagt sind. Um es
vorweg zu nehmen: Alles hat bestens geklappt, und bei
unserer Heimkehr fanden wir unser Haus in perfektem Zustand
vor!
Unser
erster Haustausch im September diesen Jahres hat uns nach
Spanien geführt, und zwar nicht in eines der typischen
Touristenzentren wie die Costa Brava, oder die Costa Blanca,
sondern mitten rein – 50 Kilometer nördlich von Madrid.
Wir könnten
so viele nette Geschichten und Erlebnisse erzählen, dass wir
gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen! Angefangen hat
unser Tauschurlaub am Flughafen mit einem kurzen
Sicht-Kontakt zu unserer Gastfamilie. Zwischen uns war zwar
eine Glaswand, aber alle hatten einen freudig,
erwartungsvollen Ausdruck im Gesicht, vor allem die Kinder.
Unser Domizil in Spanien war ein tolles, neues Haus in den
Bergen, das mit allem Komfort ausgestattet war. Den
Kühlschrank hatte unsere spanische Gastfamilie mit leckeren
spanischen Spezialitäten gefüllt. Unsere Kinder waren
absolut begeistert, und damit beschäftigt all das neue
Spielzeug und die neue Umgebung zu erkunden. Wir hatten auch
sehr nette Kontakte mit den Freunden unserer Gastfamilie. Zu
den Höhepunkten unseres Tauschurlaubs zählt ein leckeres
Fischessen, ganz ohne Touristen-Nepp. Ganz toll war auch,
dass wir für drei Tage das Appartement unserer Gastfamilie
in Madrid nutzen durften. Bei dieser Gelegenheit konnten wir
die Stadt kennen lernen, und sind mit den Freunden unserer
Gastfamilie abends durch Madrider Tapas-Bars gezogen. In
diesem Urlaub durften wir Spanien von einer anderen Seite
kennen lernen, obwohl wir die Sprache gar nicht beherrschen,
und natürlich zwei Wochen Sonnenschein pur genießen!
Unsere
Tauschfamilie ist uns so ans Herz gewachsen, als ob wir uns
schon ewig kennen würden! Wir haben uns vorher schon ein
ganz gutes Bild der Familie machen können, weil wir viele
Emails und Fotos ausgetauscht haben. Während unseres
Tausches haben wir uns täglich SMS auf Englisch hin und
hergeschickt, um kleine Alltagsfragen zu klären wie „Wo ist
die Luftpumpe?“ Dadurch waren wir immer gegenseitig auf dem
Laufenden. Unsere Tauschfamilie wusste deshalb sofort
bescheid, dass ein Kinderroller, den unsere Kinder nicht
sofort wieder eingeschlossen hatten, schon nach einer Stunde
gestohlen worden war. Weder uns, noch den Kindern war klar,
dass das nun mal in manchen Gegenden sehr schnell gehen
kann. Wir hatten auch ein spanisch sprechendes Paar aus
unserer Bekanntschaft gebeten sich bei der Ankunft um unsere
Spanier zu kümmern, ihnen Fragen zu beantworten und ihnen
damit den Alltag ein bisschen zu erleichtern.
Bei unserer
Heimkehr war unser Haus liebevoll hergerichtet worden. Für
unsere Kinder lagen Geschenke bereit, und für uns lagen 50
Euro da, damit wir eventuell eine Strafe wegen einer
Geschwindigkeitsüberschreitung begleichen könnten – von der
jedoch bis jetzt nichts gekommen ist.
Man muss
für einen Haustausch zwar schon vieles vorbereiten und
einiges organisieren, aber ich denke, das lohnt sich auf
jeden Fall! Wir werden diesen ersten (und sicher nicht
letzten) Tausch nie vergessen! Schön war’s! Das nächste
Abenteuer wartet sicher schon!
Familie
Stark, HomeLink Mitglied DE004221
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