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6 Jahre Haustausch – 26 positive Erfahrungen
Unsere
bisherigen Erfahrungen mit Haustausch waren überwiegend
positiv.
Wir tauschen
nun seit mehr als sechs Jahren und haben dabei bereits 26
Tauschfamilien und ihre Wohnungen kennen gelernt. In der
Regel tauschen wir mit unseren Tauschpartnern auch die
Autos. Das hat sich bewährt und wir haben dabei keine
negativen Erfahrungen gemacht.
Natürlich
waren wir am Anfang ein wenig abwartend, und wollten erst
einmal sehen, wie uns ein Urlaub in fremden Wohnungen
gefällt. Doch bereits unser erster Versuch in Sachen
Haustausch mit niederländischen Tauschpartnern war so
problemlos und die Leute so sympathisch, dass sie uns jede
Angst genommen haben, und wir direkt im Anschluss daran
einen Tausch nach Australien vereinbarten. Australien ......
wer hätte gedacht, dass wir jemals nach Australien fliegen
würden – inzwischen waren wir schon dreimal dort. Die
Nachbarn unserer Tauschpartner waren so nett und
hilfsbereit, und wir wohnten in einem hübschen Haus mit
Blick auf den Jachthafen. Wir kauften im dortigen Supermarkt
ein und fühlten uns wie Einheimische, gar nicht wie
Touristen.
Im Laufe der
Jahre haben wir viele neue Freunde unter den Haustauschern
gewonnen. Viele haben uns inzwischen auch privat besucht,
und mit einigen pflegen wir regelmäßige EMail-Kontakte. Auch
das ist eine schöne Begleiterscheinung von Haustausch, wenn
gerade jetzt zu Weihnachten die elektronischen
Weihnachtskarten aus aller Welt eintrudeln.
Wir denken,
dass wir ein schönes, komfortables Haus haben. Aber wir
haben bei unseren Tauschurlauben schon in Häusern gewohnt,
die noch schöner waren, und die eine Aussicht hatten, die -
hätten wir dort in einem Hotel gewohnt - sicherlich unseren
Urlaubsetat gesprengt hätte. Haustausch ist also auch immer
für eine (positive) Überraschung gut.
Gäbe es die
Möglichkeit des Haustausches nicht, wir hätten mit
Sicherheit nicht all diese vielen Länder besuchen können.
Gerade sind wir aus einem Urlaub in Süd-Italien
zurückgekommen. Wir konnten dort keinen Tauschpartner für
uns finden, also haben wir diesmal eine Wohnung gemietet.
Wie oft haben wir dort mit Wehmut an unsere diversen
Tauschwohnungen gedacht, die alle wesentlich komfortabler
waren, und in denen man sich auch immer richtig zuhause
fühlen konnte.
Sigrid Kreft
(Bericht Anfang 2006)
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Bericht
Anfang 2005:
Seit fünf Jahren sind wir Mitglieder bei HomeLink und haben
in unseren nunmehr 20 Tauschurlauben Ziele auf der ganzen
Welt bereist. Wir tauschten nach Kanada, Neuseeland, nach
Südafrika, Australien, mehrfach in die USA und für ein
langes Wochenende auch nach Belgien, Holland und
Deutschland.
In der Regel tauschen wir über einen
Zeitraum von drei bis vier Wochen, aber als Ehepaar im
Rentenalter haben wir auch schon einmal für sieben Wochen
getauscht.
Unsere Tauschobjekte fanden wir bisher
recht schnell. Die Kontakte wurden per E-Mail hergestellt,
und wen es ganz eilig war, auch mal über das Telefon. Dass
wir Tauschpartner in New York und Spanien gefunden haben,
hat uns überrascht und gefreut, da es für uns, die wir in
einer weniger spektakulären Gegend wohnen, erfahrungsgemäß
ziemlich schwierig ist, dort Interessenten für einen Tausch
zu finden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Exchanger
aus den USA, Kanada, Neuseeland und Süd-Afrika Deutschland
sehr gern besuchen, da viele von Ihnen hier ihre Wurzeln
haben und die Heimat ihrer Vorfahren besuchen möchten.
In den fünf Jahren unserer
Mitgliedschaft haben wir sehr viele nette Menschen kennen
gelernt und mit einigen sind wir seit unserem Kennenlernen
in Kontakt geblieben. Wir haben immer wieder festgestellt,
dass diese Großzügigkeit, die wir in den unterschiedlichsten
Ländern antrafen, bei HomeLink-Mitgliedern sehr verbreitet
ist. In Australien haben uns HomeLink-Mitglieder, deren
Tausch-Anfrage wir ablehnen mussten, weil wir bereits
anderweitig zugesagt hatten, trotzdem ihr wunderschönes
Ferienhaus oberhalb von Surfers Paradise für eine ganze
Woche zur Verfügung gestellt haben.
Das Leben im Wohnhaus einer
Tausch-Familie gibt uns das Gefühl kein Tourist, sondern für
eine kurze Zeit Teil der „Community“ zu sein. Man lebt
mitten unter den Einheimischen und mit ihnen. Als Tourist
dagegen gewinnt man nur einen flüchtigen Eindruck von Land
und Leuten. Wir werden von Familienmitgliedern oder Freunden
unserer Tausch-Partner eingeladen und an Orte geführt, die
ein Tourist womöglich nie zu Gesicht bekommt. Und man
gewinnt einen guten Eindruck vom alltäglichen Leben der
Gast-Familien, den man als Tourist in der Form nie erhalten
hätte.
Da die positiven Erfahrungen beim
Haustausch bisher überwogen, werden wir auch in Zukunft
begeisterte Haustauscher bleiben.
Familie Kreft
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